Die Arbeit mit Demenzkranken

Heute leben nach einer Schätzung 1,3 Millionen Menschen mit Demenz in Deutschland, in Österreich 130.000 und 120.000 in der Schweiz. Man nimmt an, dass dieser Wert sich bis zum Jahre 2050 verdoppeln wird, in Deutschland wahrscheinlich schon früher (Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung für Deutschland, Österreich und der Schweiz).

Da sich die Anzahl der Pflege- und Betreuungskräfte voraussichtlich nicht verdoppeln wird ist folgende Frage eine wichtige gesellschaftliche und politische Aufgabe. „Wie gehen wir mit unseren „Dementen“ um?“

Daraus ergibt sich: Was brauchen die an Demenz leidenden in den verschiedenen Stadien ihrer Erkrankung? Neben einer guten pflegerischen Versorgung brauchen die Menschen, eine Förderung des Wohlbefindens und eine Anerkennung ihrer eigenen Sicht auf die Welt, sowie die Anerkennung besonders vorhandener Ressourcen wie z. B.: der Emotionalität.

In diesem Zusammenhang wird deutlich, dass dem Einsatz der Erzählkunst, insbesondere dem Erzählen von Märchen und Geschichten, einen hohen Stellenwert in der Arbeit mit an Demenz erkrankten zukommt.

Demenz_Erzaehler_ohne_grenzen

Frau Wolle bei der Begrüßung der einzelnen ZuhörerInnen an einem Märchennachmittag in Innsbruck. Frau Kutzler, die im Rollstuhl sitzt ist 100 Jahre alt, im Hintergrund strahlt Frau Buemberger.

pdficon BERICHT aus der Arbeit von KarinTscholl/Frau Wolle :
„Märchen-Inseln“ 
Erzählen für einzelne Menschen im Altersheim